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Blutegeltherapie
Kleiner Wurm, große Wirkung!
Blutegel gehören zur Familie der blutsaugenden Ringelwürmer, und stehen damit den Regewürmern nahe. Die bekannteste Art ist der Medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis). Die heute verwendeten Blutegel werden im Inland unter strenger tierärztlicher Kontrolle gezüchtet. Da der Blutegel nur einmal am Tier oder Menschen benutzt werden darf und nach der Behandlung abgetötet werden muss, kann es zu keinen Übertragungen kommen. Bei der Entsorgung ist die Vorschrift des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu beachten.
Das Ziel der Blutegel-Therapie:
Sinn und Zweck einer Therapie ist es, dass der Egel während seiner Saugphase so viel wie möglich an Speichel abgibt. Der Speichel enthält unter anderem das Enzym Hirodin, durch das das Blut verflüssigt wird, sodass die Bissstelle nicht so schnell verkrusten kann und der Egel sich so voll saugen kann.
Der Speichel mit seinen Wirkstoffen wirkt betäubend, entzündungs- und gerinnungshemmend. Die Folge ist, dass alle Körpersäfte und Flüssigkeitsansammlungen im Körper zum fließen gebracht werden. Die Flüssigkeitsansammlungen können so nicht mehr auf die Nervenenden drücken und es kommt schon allein dadurch zu einer deutlichen Schmerzlinderung.
Indikation (Anwendung):
- Chronische degenerative Prozesse, wie Spat, Schale oder andere Arthrosen.
- Artritisbr>
- Hufrehe
- Hufrollenentzündung
- Sehnenschäden und Sehnenscheidenentzündungen
- Ödeme
- Entzündliche Prozesse z.B. Abszesse oder Furunkel
- Ekzeme
- Biss- und Trittverletzungen
- Hämatome
- Schlecht heilende Wunden
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